Grußwort Efi Stenzler

Der Weltpräsident JNF-KKL hält ein Grusswort: Efi Stenzler
Efi Stenzler, Weltpräsident des JNF-KKL

Liebe Freunde des Jüdischen Nationalfonds JNF-KKL,

dieses Jahr begehen wir ein wichtiges Jubiläum – 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. Eine fruchtbare Zusammenarbeit spiegelt sich in allen Lebensbereichen wider:

Kultur und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, Ökologie und Umwelt. Deutschland pflegt eine tiefe und bedeutungsvolle Freundschaft zum Staat Israel.

Es hat sich eine wahre Freundschaft zwischen den Ländern entwickelt, die nahe legt, dass es das Richtige ist, Rückstände aus der Vergangenheit zugunsten der Zukunft zu überwinden. Ich stand im Jahr 1975 einer jüdischen Jugenddelegation vor (Bnei Brit – Noar LeNoar), die an der Erneuerung der Beziehungen zwischen Deutschland und Israel mitgewirkt hat. Als Sohn von Holocaustüberlebenden schrieb ich dem eine große Bedeutung zu.

Ich sah dies als einen wichtigen Durchbruch für den jungen Staat Israel und auch für Deutschland. Heute, als Vorsitzender des JNF-KKL, bin ich immer noch in mehrfacher Hinsicht stolz darauf. Die Geschichte des JNF-KKL in Deutschland begann bereits 1905.

In diesem Jahr wurde das erste Büro des Jüdischen Nationalfonds in Köln gegründet und nahm unter der Leitung von Max Bodenheimer seine Tätigkeit auf. Die Entscheidungen, die in diesem JNF-KKL Hauptsitz in Deutschland fielen, prägten in vieler Hinsicht den Weg des Zionismus.

Ich nutze diesen besonderen Anlass, um dem JNF-KKL Deutschland für sein Engagement für Israel und für die Stärkung der Beziehungen zwischen beiden Staaten zu danken. In Deutschland können wir auf über 10.000 begeisterte Unterstützer vertrauen, die einen großen Einfluss auf den Jüdischen Nationalfonds und auf ganz Israel ausüben.
Die Spuren unserer Freunde vom JNF-KKL Deutschland sind in Israel auf Schritt und Tritt zu erkennen. Unsere deutschen Freunde haben durch ihre Spenden bereits viele große Projekte zum Aufbau und für die Entwicklung Israels ermöglicht.

Der Wald deutscher Länder blüht und gedeiht in der Negev-Wüste. Dank der von Deutschland gespendeten Wasserreservoire können wir viele tausende Hektar Landwirtschaft bestellen.

Der Beitrag unserer Freunde in Deutschland ist in vielen Ortschaften in der Negev-Wüste und in Galiläa zu finden, und der positive Einfluss ist auch bei Themenbereichen wie Forschung und Entwicklung in der Landwirtschaft und Infrastrukturentwicklung für umweltfreundlichen Tourismus deutlich sichtbar.

Die Unterstützung durch den JNF- KKL Deutschland kommt auch den umliegenden Ortschaften entlang des Gazastreifens und dem Sapir-College nahe Sderot zugute.

Auch Unternehmen helfen dem JNF-KKL in Israel: der Volkswagen-Konzern hat den Förstern des KKL ein Feuerwehrauto mit neuester Ausstattung zur Unterstützung der Brandbekämpfung in den KKL-Wäldern gespendet; die Firma Bresser spendete aufwendige optische Geräte für die Forschung und Entwicklungsabteilung des JNF-KKL und zur Verwendung in der Forstarbeit.
Meine höchste Wertschätzung gilt den herausragenden Initiativen von JNF-KKL Deutschland, darunter das Young Leadership Programm greenXchange für den Austausch zwischen jungen Fachkräften aus Deutschland und Israel zum gemeinsamen Lernen und zur gegenseitigen Förderung von Umweltprojekten.

Ein von dieser Gruppe gefördertes Projekt zur grünen Energie-Gewinnung in Wasserreservoiren wird bereits erfolgreich eingesetzt.

Eine weitere herausragende Aktivität ist der JNF-KKL Businessclub JBC, der Persönlichkeiten der deutschen und israelischen Wirtschaft zusammenbringt zum Informationsaustausch, zur Förderung der Zusammenarbeit und zur Unterstützung der KKL-Arbeit in Israel.

Ich wünsche Deutschland und Israel, dass die Freundschaft zwischen beiden Völkern auch weiterhin gepflegt und vertieft wird.

 

Efi Stenzler
Weltpräsident JNF-KKL

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Der Israelkongress 2015 des JNF-KKL

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